Gastbeitrag von Dr. Andreas Jabs:

Bildung und Demokratie – Links-Grüne Ideologen und die Zukunft unserer Kinder

Alt-Bundespräsident Gauck hat in einem Interview einen denkwürdigen Satz gesagt: „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem …“ [1]. Wie aus Sicht der etablierten Parteien dieses Problem gelöst werden soll, hat Olaf Scholz (SPD) in einem Interview mit dem Deutschlandfunk klar gemacht: “Wir wollen die Lufthoheit über den Kinderbetten erobern” [2]. Von Kindesbeinen an, so das Kalkül, übernimmt der Staat die Kontrolle über das, was unsere Kinder erfahren und lernen. Die zunehmende „Entelterung“ der Kinder ist weiterer Meilenstein auf diesem Weg. Ganztagsbetreuung ist das Rezept dafür, das auf der Ehe basierende Lebensideal der Mutter-Vater-Kind-Beziehung Stück für Stück auszuhöhlen. Damit soll der Weg frei gemacht werden für die in der Schule einsetzende Ideologisierung unserer Kinder im Namen einer sogenannten multikulturellen und gegenderten Gesellschaft. Und all dies natürlich möglichst ohne den störenden Einfluss der Eltern, die ja vielleicht schädliche, weil konservative Werte und Tugenden, in der Familie leben und vermitteln wollen.

Nichts prägt eine Gesellschaft mehr als das Ergebnis der Bildung, die sie ihren Kindern zuteilwerden lässt. Insofern ist es nur folgerichtig, das Links-Grüne Bildungspolitik das Ziel hat, das Bildungsniveau zugunsten ideologischer Ideale Schritt für Schritt abzusenken. Die dazu herangezogenen Mittel und Wege lesen sich – oberflächlich betrachtet – eigentlich gar nicht so dramatisch:

  • „Kein Kind bleibt zurück“
  • Von der Vermittlung von Wissen, Kenntnissen und Techniken geistigen Arbeitens zur Erlangung sog. „Kompetenzen“
  • Bildungsziele sollen von jedem erreichbar sein
  • Abschaffung der verbindlichen Schulartempfehlung

 

Schaut man jedoch genauer hin, so erkennt man sehr schnell, dass alle diese Instrumente nur einem Ziel dienen: Absenkung des Leistungsniveaus zugunsten einer gleichmacherischen Ideologie. Der damit erreichte Nebeneffekt: Die Fähigkeit zu logischem und kritischem Denken, zur Bewertung von Ereignissen auf der Grundlage von Wissen, gehen mehr und mehr verloren.

Aber auch die Beschäftigung mit weltweit bekannten und geachteten Autoren, die in ihrer Zeit die Vorgaben politischer Korrektheit und multikultureller Gepflogenheiten nicht kannten, soll unterbunden werden. Wie ernst es insbesondere Rot-Grün damit meint, unsere Kinder von Althergebrachtem zu entfremden, zeigen Vorfälle wie die Entfernung und Vernichtung von Kinderbüchern mit unliebsamen Inhalten in Bad Dürrheim. Unter anderem traf es auch Bücher von Erich Kästner [3], ihn bemerkenswerter Weise zum zweiten Mal in diesem Land.

Eine solche Bildungspolitik führt zu einer Generation, die nicht mehr in der Lage ist, frei von Ideologie sowohl wissensbasiert als auch logisch denkend die Ziele Links-Grüner Ideologen zu erkennen und zu durchschauen.

Die AfD steht für die Vermittlung von umfassendem Allgemeinwissen im Sinn einer humanistischen und einer mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung.

Geben wir unseren Kindern eine Bildung mit auf den Weg, die sie befähigt ein unabhängiges, erfolgreiches und selbstbestimmtes Leben zu führen!

Eine demokratische, werteorientierte und von der Dominanz der Ideologie befreite Gesellschaft ist dann nicht mehr länger ein unerreichbares Wunder!

Dr. Andreas Jabs



Gastbeiträge geben immer ausschließlich die Meinung des Autoren wieder.

Dieser Gastbeitrag ist zuerst erschienen unter: https://www.sebastian-muenzenmaier.de/gastbeitrag-hinter-der-fassade-bildung-und-demokratie/.