Die Bundesregierung hat sich dafür eingesetzt, 50 Ankerflüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. Auch Mainzer Politiker trommeln für die Aufnahme von Flüchtlingen in Mainz. Die AfD-Stadtratsfraktion beurteilt dies in Zeiten der SARS-CoV-2-Pandemie als fahrlässig und brandgefährlich für die Bürger. Hierzu der Fraktionsvorsitzende Lothar Mehlhose: „ Wir stellen uns gegen eine solche Aufnahme. Es hat sich gezeigt, dass nur Grenzschließungen die Pandemie wirksam eindämmen können. Dies muss auch für Asylsuchende gelten. Zudem muss jedem klar sein, dass jeder „minderjährige“ Flüchtling im Nachgang auch seine Familie nach Deutschland nachholen kann. So unterstützt man nicht unseren europäischen Partner Griechenland, sondern geht auf das erpresserische Verhalten Erdogans weiter ein.“

Stephan Stritter, stellvertretender Fraktionsvorsitzender, ergänzt: „Die Aufnahme von sogenannten Flüchtlingen ist auch vor dem Hintergrund der erheblichen finanziellen Mehrbelastung der Stadt Mainz im Zusammenhang mit der SARS-CoV-2-Pandemie unverantwortlich und diese zusätzlichen freiwilligen Leistungen durch die ADD nicht genehmigungsfähig.“

 

Für die Fraktion
Lothar Mehlhose
Fraktionsvorsitzender
AfD-Stadtratsfraktion Mainz
Neues Stadthaus
Große Bleiche 46
55116 Mainz